Akustische Resonanzanalyse (ART)
Risse hören, bevor sie brechen.
Verfahren in einem Satz.
Die akustische Resonanzanalyse (ART) ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren (NDT) für die wirtschaftliche 100 %-Prüfung in der Serienfertigung – an gesinterten, gegossenen, geschmiedeten und keramischen Bauteilen. Risse, Lunker, Gefügefehler, Materialverwechslungen, Sintergüte und Härteverteilung verändern das Eigenschwingungsverhalten messbar und werden dadurch erkennbar, ohne das Bauteil zu beschädigen. RTE setzt das Verfahren seit über 20 Jahren in Serienfertigungen ein.
Wie funktioniert es?
Eine breitbandige Anregung – per Impulshammer, manuell oder automatisch, oder per Lautsprecher – bringt das Bauteil zum Klingen. Mikrofon oder Beschleunigungssensor erfassen die Antwort. SonicTC.AT berechnet das Frequenzspektrum, identifiziert die Eigenfrequenzen und vergleicht sie mit einem Referenz-Master oder einem ML-Klassifikator – oberflächennahe Fehler wie Risse ebenso wie volumetrische wie Lunker.
Typische Anwendungen
- Rissdetektion an Bremsscheiben, Sinterringen, Gussteilen
- Lunker- und Gefügefehler im Bauteilvolumen
- Materialverwechslung in der Wareneingangsprüfung
- Sortierung nach Sintergüteklassen
- Härteverteilung an Wälzlagerkomponenten
- 100 %-Prüfung mit Zykluszeiten unter einer Sekunde
Verwandtes Modul
100 % geprüft. 0 % zerstört.
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