Datenhaltung & Datenmanagement
Jedes Bauteil hat seine Geschichte.
Aus Prüfdaten werden Erkenntnisse.
Lückenlose Datenerfassung schafft Transparenz – und damit bessere Entscheidungen. SonicTC liefert die Basis für Statistische Prozesskontrolle (Cp, Cpk), Pareto-, Defekt- und Korrelationsanalysen direkt aus der Prüfsoftware heraus.
Eine zentrale Datenplattform vernetzt Entwicklung, Produktion und Standorte. Erkenntnisse aus dem EOL fließen zurück in die Konstruktion – und umgekehrt.
Was Sie davon haben.
Die SonicTC Historie ist das zentrale Prüfobjekt- und Messdatenmanagement. Sie vernetzt Anlagen, speichert revisionssicher und stellt Daten für Statistik, Analysen und Berichte bereit.
Zentrale Historie
Prüfobjekte, Ergebnisse und Metadaten landen revisionssicher in einer modernen SQL-Datenbank.
Audit-Trail & Compliance
Lückenlose Änderungshistorie – erfüllt die Audit-Trail-Anforderungen aus FDA 21 CFR Part 11, IEC 62304 und ISO 13485.
Rollenbasierte Zugriffe
Werker, Einrichter, Techniker, QM, Admin – jeder sieht nur, was er braucht. Active-Directory-fähig.
Identifizierung & Backup
Auto-ID via Barcode, DMC oder Seriennummer. Rückverfolgbarkeit über Jahrzehnte. Backup automatisiert.
So sieht das in der Software aus.
Prozessfähigkeit direkt aus der Prüfsoftware.
Cm/Cmk, Pp/Ppk und Cp/Cpk entstehen aus den laufenden Prüfdaten – ohne Export in ein zweites System.
Ab einem Cpk über 1,33 gilt ein Prozess als fähig. Die Auswertung zeigt Lage, Streuung und Grenzwerte in einem Bild und führt per Filter direkt zu den betroffenen Prüfobjekten.
Statistik und Qualitätsmanagement, die mitlaufen.
Messsystemanalyse (MSA)
Cg, Cgk und Gage R&R prüfen zuerst das Messsystem – ohne fähiges Messmittel ist jede Prozessregelung wertlos.
Prozessfähigkeit
Cm/Cmk für die Maschine, Pp/Ppk für die Vorserie, Cp/Cpk für den laufenden Prozess – mit Interpretationshilfe je Kennwert.
Datenverteilung
Histogramm, Box-Whisker-Plot und Q-Q-Diagramm zeigen, ob die Annahme einer Normalverteilung überhaupt trägt.
Kontrollkarten
Die X-MR-Karte trennt Einzelwert und gleitende Spannweite – Prozesslage und Prozessstreuung werden getrennt beurteilt.
Pareto-Analyse
Rund 80 % der Fehler stammen aus 20 % der Ursachen. Die Filterlogik führt vom Balken direkt zu den betroffenen Prüfobjekten.
Defekt-Analyse
Das Laney-p′-Diagramm korrigiert Über- und Unterdispersion und vermeidet Fehlalarme bei großen Stichproben.
Korrelationsanalyse
Der Pearson-Koeffizient von −1 bis +1 deckt Zusammenhänge zwischen Merkmalen auf – Korrelation bleibt dabei ausdrücklich keine Kausalität.
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